• Aktuelles

    AG Populärkultur: Populäre Artikulationen – Artikulationen des Populären

    11. Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien in der Gesellschaft für Medienwissenschaft, Passau, 14.-16.02.2019

  • Aktuelles

    AG Medien und Kunst/Kunst und Medien: Medienökologien des Ästhetischen

    Inzwischen beschäftigen sich auch die Künste zunehmend mit der Frage nach der Wahrnehmbarmachung von ökologischen Prozessen, indem sie verschiedene Medientechnologien ästhetisch nutzen und so die Bezüge zwischen Mensch, Natur und Technologie neu perspektivieren und reflektierten. Workshop, Regensburg, 18.-20.02.2019

  • Aktuelles

    Resolution: Gender Studies Verbot in Ungarn stoppen

    Am 27. September 2018 verabschiedete die Mitgliederversammlung der Gesellschaft eine Resolution mit dem Ziel, sich solidarisch mit den ungarischen Geschlechterstudien zu zeigen. Resolutionsfassungen: deutsch | ungarisch | englisch

Unser Selbstverständnis

Medienwissenschaft geht davon aus, dass eine Auseinandersetzung mit Medien, mit ihren technischen und ästhetischen, ihren symbolischen und kommunikativen Eigenschaften einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis von Geschichte, Kultur und Gesellschaft leistet. Die Medienwissenschaft ist eine junge, kulturwissenschaftliche Disziplin, die mit großer Pluralität von Ansätzen und Methoden die Vielfalt der Medien und medialer Konstellationen und Verfahren erforscht sowie deren Geschichtsschreibung und Theoretisierung betreibt. Medienwissenschaft untersucht deshalb die historische Herausbildung und Wandlung von Medien in Verzahnung mit kulturellen,wissenschaftlichen, ökonomischen, politischen und sozialen Prozessen; im internationalen und interkulturellen Vergleich erforscht sie den Stellenwert von Medien für die Kultur, für die Produktion von Wissen, von Wahrnehmungsformen sowie für gesellschaftliche Reproduktion. 

Ausgewählte Veranstaltungen

Weitere Informationen im Newsletter für Mitglieder

  • Workshop

    Radio Art in Turmoil. Current Tendencies & Perspectives of an Art Form 2018 – 2048

    Kopenhagen
  • Symposium

    Berlin in der Revolution 1918/19. Fotografie, Film, Unterhaltungskultur

    Berlin
  • Konferenz

    MoneyLab #6 Infrastructures of Money

    Siegen
  • Workshop

    Architectonics of Game Worlds – On Aesthetics and Mechanics, Spaces and Places, Rhythms and Philosophies

    Köln
  • Tagung

    Modalitäten des Bildes: Der Multimodalitätsbegriff aus bildwissenschaftlicher Perspektive

    Kiel
Die „Industrialisierung des Sehens“ ist seit 30 Jahren ein zentrales Movens der Medienwissenschaft. Doch Paul Virilios These von der Automatisierung und Synthetisierung der Wahrnehmung erscheint unter den gegenwärti­gen medialen, sozialen und industriellen Bedingungen in einem neuen Licht. Die Universität Siegen lädt ein, um über die Medien der industriellen Produktion, die Produktionsprozesse von Medien sowie die neuen industriellen Ästhetiken des Sozialen zu diskutieren. Neben der Beschäftigung mit der histori­schen Verflechtung der Medien- und Industrieentwicklung soll insbesondere eine Positionsbestim­mung der Medienwissenschaft innerhalb des aktuellen Diskurses um digitale Kulturen und digitale Gesellschaf­ten vorgenommen werden. Mit welchen veränderten Materialitäten und „Enrichisse­ments“ (Boltanski) digitaler Arbeit haben wir es in der apostrophierten „Industrie 4.0“ zu tun?