• Aktuelles

    Resolution: Gender Studies Verbot in Ungarn stoppen

    Am 27. September 2018 verabschiedete die Mitgliederversammlung der Gesellschaft eine Resolution mit dem Ziel, sich solidarisch mit den ungarischen Geschlechterstudien zu zeigen. Resolutionsfassungen: deutsch | ungarisch | englisch

  • Ausschreibung

    Zeitschrift für Medienwissenschaft: Aktuelle Call for Papers

    Den CfP für die ZfM, Heft 21, Künstliche Intelligenzen finden Sie hier.

    Alle Informationen zu den kommenden Heften der ZfM finden Sie auch immer unter
    zfmedienwissenschaft.de/heft/heftvorschau

  • Aktuelles

    Grußwort

    Die neue Homepage der GfM ist online! Sie bindet die Online-Angebote der Gesellschaft grafisch und funktional enger aneinander. Neben den Seiten der Zeitschrift für Medienwissenschaft und der Studiengangsdatenbank sind über den Menüpunkt „GfM“ neu auch die des facheigenen Repositoriums MediaRep sowie des Fachinformationsdienstes adlr.link vernetzt. 

Unser Selbstverständnis

Medienwissenschaft geht davon aus, dass eine Auseinandersetzung mit Medien, mit ihren technischen und ästhetischen, ihren symbolischen und kommunikativen Eigenschaften einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis von Geschichte, Kultur und Gesellschaft leistet. Die Medienwissenschaft ist eine junge, kulturwissenschaftliche Disziplin, die mit großer Pluralität von Ansätzen und Methoden die Vielfalt der Medien und medialer Konstellationen und Verfahren erforscht sowie deren Geschichtsschreibung und Theoretisierung betreibt. Medienwissenschaft untersucht deshalb die historische Herausbildung und Wandlung von Medien in Verzahnung mit kulturellen,wissenschaftlichen, ökonomischen, politischen und sozialen Prozessen; im internationalen und interkulturellen Vergleich erforscht sie den Stellenwert von Medien für die Kultur, für die Produktion von Wissen, von Wahrnehmungsformen sowie für gesellschaftliche Reproduktion. 

Ausgewählte Veranstaltungen

Weitere Informationen im Newsletter für Mitglieder

  • Workshop

    Kommunikationsräume: Roger Odin und der semiopragmatische Ansatz

    Bochum
  • Konferenz

    Histories of Film History. Materials & Methods

    Marburg
  • Symposium

    Schlaf(modus). Positionen der Pause und Verarbeitung am Beispiel des Smartphones

    Regensburg
  • Workshop

    (Self-)Documentation, (Self-)Performance and (Self-)Constitution of Gendered Cultural Identities in Comics and Literature

    Bochum
Die „Industrialisierung des Sehens“ ist seit 30 Jahren ein zentrales Movens der Medienwissenschaft. Doch Paul Virilios These von der Automatisierung und Synthetisierung der Wahrnehmung erscheint unter den gegenwärti­gen medialen, sozialen und industriellen Bedingungen in einem neuen Licht. Die Universität Siegen lädt ein, um über die Medien der industriellen Produktion, die Produktionsprozesse von Medien sowie die neuen industriellen Ästhetiken des Sozialen zu diskutieren. Neben der Beschäftigung mit der histori­schen Verflechtung der Medien- und Industrieentwicklung soll insbesondere eine Positionsbestim­mung der Medienwissenschaft innerhalb des aktuellen Diskurses um digitale Kulturen und digitale Gesellschaf­ten vorgenommen werden. Mit welchen veränderten Materialitäten und „Enrichisse­ments“ (Boltanski) digitaler Arbeit haben wir es in der apostrophierten „Industrie 4.0“ zu tun?