• Aktuelles

    Stellungnahme zur Situation von befristet angestellten und verbeamteten Wissenschaftler_innen während der Corona-Pandemie

    Die GfM und 18 weitere Fachgesellschaften appellieren in einer Stellungnahme an Bund, Länder, Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen, zügig mit Maßnahmen auf die besondere Benachteiligung gerade von befristet beschäftigten und verbeamteten Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaftler_innen infolge der Mehrbelastungen durch die
    Corona-Pandemie zu reagieren. Darüber hinaus rufen sie dazu auf,  die Befristungs- und Beschäftigungspraxis angesichts dieser besonderen Situation grundsätzlich auf den Prüfstand zu stellen.

     

  • Aktuelles

    Wir trauern um unser Mitglied Wolfgang Beilenhoff.

    Mit großer Betroffenheit mussten wir erfahren, dass unser Mitglied Wolfgang Beilenhoff nach längerer Krankheit Ende Februar verstorben ist. Wolfgang Beilenhoff war Slavist und Medienwissenschaftler und wirkte in der Konstanzer Forschergruppe zu „Intermedialität und Intertextualität“, seit 1991 war er Professor für Theorie und Ästhetik des Films an der Ruhruniversität Bochum. Seine vielfältigen Gastprofessuren im osteuropäischen Raum öffneten den Blick für die entsprechenden Kulturen, die im medienwissenschaftlichen Diskurs oft eine Randexistenz führten. Ebenso trug er durch seine dezidiert intermediale Perspektive zur Öffnung der Medienwissenschaft bei und vertiefte diese mit seinen Forschungen zum Gesicht im Film. Seit 2008 war er Senior Fellow am IKKM in Weimar. Wolfgang Beilenhoff beeindruckte nicht nur durch seine umfassenden filmhistorischen und theoretischen Kenntnisse, sondern vor allem durch seine geduldige und warmherzige Freundlichkeit. Diese Eigenschaften machten den Umgang mit ihm zu einem unvergesslichen Vergnügen. Wir werden ihn noch lange vermissen!
  • Aktuelles

    Informationen zur Durchführung der Jahrestagung der GfM in Innsbruck

    Die Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft an der Universiät Innsbruck wird in Präsenz geplant.

    Das Rundschreiben der Organisator:innen finden Sie hier:


     

Unser Selbstverständnis

Medienwissenschaft geht davon aus, dass eine Auseinandersetzung mit Medien, mit ihren technischen und ästhetischen, ihren symbolischen und kommunikativen Eigenschaften einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis von Geschichte, Kultur und Gesellschaft leistet. Die Medienwissenschaft ist eine junge, kulturwissenschaftliche Disziplin, die mit großer Pluralität von Ansätzen und Methoden die Vielfalt der Medien und medialer Konstellationen und Verfahren erforscht sowie deren Geschichtsschreibung und Theoretisierung betreibt. Medienwissenschaft untersucht deshalb die historische Herausbildung und Wandlung von Medien in Verzahnung mit kulturellen,wissenschaftlichen, ökonomischen, politischen und sozialen Prozessen; im internationalen und interkulturellen Vergleich erforscht sie den Stellenwert von Medien für die Kultur, für die Produktion von Wissen, von Wahrnehmungsformen sowie für gesellschaftliche Reproduktion. 

Ausgewählte Veranstaltungen

Weitere Informationen im Newsletter für Mitglieder

  • Lesung

    Transfer neu denken. Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften in der Gesellschaft

  • Veranstaltung

    Forschungsdatenmanagement als Teil der Hochschullehre in der Culture Community

    Online
  • Tagung

    Corona und mediale Öffentlichkeiten

    Online

Seit der Pointierung des Begriffs ‚Ökologie‘ im 19. Jahrhundert durch Ernst Haeckel sind etliche be­griffliche Akzentuierungen und zahlreiche Anwendungen derselben in den verschiedensten Feldern vorgenommen worden. Das betrifft nicht nur die Ökologie als Teildisziplin der Biologie und alltags­weltliche Diskurse im Kontext normativer Dimensionen des Umweltschutzes und Ideologien der Nachhaltigkeit, sondern auch Ökologie als Paradigma der Informations-, Kommunikations-, Sozial-, Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft.