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    DFG-Förderung des NFDI4 Culture-Konsortiums unter Beteiligung der GfM

    Die GfM ist Teil des von der DFG geförderten, einzigen geisteswissenschaftlichen Konsortiums zur Erstellung einer Nationalen Dateninfrastruktur. Der alte GfM-Vorstand hatte im Sommer 2019 gemeinsam mit Malte Hagener diese Beteiligung initiiert, Projektvorschläge von den GfM-Mitgliedern eingeholt und die Antragstellung um einen medienwissenschaftlichen Part ergänzt, der darauf abzielt, die Vielfalt der erhobenen Daten zu berücksichtigen, die Komplexität der infrastrukturellen Apekte zu reflektieren und die Offenheit des Forschungsprozesses zu bewahren. Daran wird auch der neue Vorstand anschließen.
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    Programm der virtuellen Jahrestagung der GfM

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    Offener Brief zur Lehre im Sommersemester 2020

    Angesichts der aktuellen Situation und der derzeitigen Aussetzung des Präsenzbetriebs an den deutschen, österreichischen und Schweizer Universitäten unterstützt die Gesellschaft für Medienwissenschaft mit Vorstandsbeschluss vom 22. März 2020 die bundesweite Initiative von Hochschullehrer*innen, das Sommersemester zum 'Nicht'-Semester zu erklären.

Unser Selbstverständnis

Medienwissenschaft geht davon aus, dass eine Auseinandersetzung mit Medien, mit ihren technischen und ästhetischen, ihren symbolischen und kommunikativen Eigenschaften einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis von Geschichte, Kultur und Gesellschaft leistet. Die Medienwissenschaft ist eine junge, kulturwissenschaftliche Disziplin, die mit großer Pluralität von Ansätzen und Methoden die Vielfalt der Medien und medialer Konstellationen und Verfahren erforscht sowie deren Geschichtsschreibung und Theoretisierung betreibt. Medienwissenschaft untersucht deshalb die historische Herausbildung und Wandlung von Medien in Verzahnung mit kulturellen,wissenschaftlichen, ökonomischen, politischen und sozialen Prozessen; im internationalen und interkulturellen Vergleich erforscht sie den Stellenwert von Medien für die Kultur, für die Produktion von Wissen, von Wahrnehmungsformen sowie für gesellschaftliche Reproduktion. 

Experimentieren kann als epistemologischer Anspruch der Moderne verstanden werden, Wirklichkeit über Leerstellen und prinzipielle Ergebnisoffenheit zu adressieren. Experimente sind der Zukunft zugewandt, indem sie aus der Vergangenheit eine Gegenwart extrapolieren und so alle drei Zeitebenen zugänglich machen. Experimentieren bedeutet, aktiv einer Situation gegenüberzutreten und epistemische Ungewissheiten als Handlungsspielräume für die Generierung neuen Wissens auszutarieren. Wissen und Nichtwissen sind im Experimentieren ineinander verschränkt.