• Aktuelles

    Jahrestagung in Bochum: Einreichungsfrist verlängert bis zum 30.4.2020

  • Aktuelles

    Offener Brief zur Lehre im Sommersemester 2020

    Angesichts der aktuellen Situation und der derzeitigen Aussetzung des Präsenzbetriebs an den deutschen, österreichischen und Schweizer Universitäten unterstützt die Gesellschaft für Medienwissenschaft mit Vorstandsbeschluss vom 22. März 2020 die bundesweite Initiative von Hochschullehrer*innen, das Sommersemester zum 'Nicht'-Semester zu erklären.

  • Aktuelles

    Call for Papers: Jahrestagung der GfM 2020

    Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft zum Thema "Experimentieren"
    Ruhr-Universität Bochum, 29. September bis 02. Oktober 2020

    Neue Deadline für alle Einreichungen: 30. April 2020

Unser Selbstverständnis

Medienwissenschaft geht davon aus, dass eine Auseinandersetzung mit Medien, mit ihren technischen und ästhetischen, ihren symbolischen und kommunikativen Eigenschaften einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis von Geschichte, Kultur und Gesellschaft leistet. Die Medienwissenschaft ist eine junge, kulturwissenschaftliche Disziplin, die mit großer Pluralität von Ansätzen und Methoden die Vielfalt der Medien und medialer Konstellationen und Verfahren erforscht sowie deren Geschichtsschreibung und Theoretisierung betreibt. Medienwissenschaft untersucht deshalb die historische Herausbildung und Wandlung von Medien in Verzahnung mit kulturellen,wissenschaftlichen, ökonomischen, politischen und sozialen Prozessen; im internationalen und interkulturellen Vergleich erforscht sie den Stellenwert von Medien für die Kultur, für die Produktion von Wissen, von Wahrnehmungsformen sowie für gesellschaftliche Reproduktion. 

Im Zentrum der Jahrestagung steht die Frage nach dem Zusammenspiel von Medien und Materialitäten. In einem Zeitalter, das maßgeblich von kultureller, technischer und ökonomischer Konvergenz geprägt ist, rücken neben transmedialen auch transmaterielle Adaptionspraktiken in den Blick. Bedeutung wird nicht einfach übertragen, sondern obliegt neben den Anpassungen an ein bestimmtes Trägermaterial oftmals weiteren komplexen Aushandlungsprozessen.